Den aufmerksamen Anwohnern und Besitzern ist aufgefallen, dass aus dem in der Einfahrt abgestellten Wohnwagen leichter Rauch und deutlich wahrnehmbarer Schmorgeruch dringt.
Umgehend machte sich das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) auf den Weg - da die Wache ohnehin durch den samstäglichen Gerätewartungsdienst besetzt war.
Vor Ort angekommen konnte glücklicherweise kein Feuer bestätigt werden, dafür aber ein beißend-stechender Geruch.
Daraufhin ging der Angriffstrupp bei der Erkundung mit Atemschutz in den Wohnwagen vor und konnte einen bereits kochenden Autobatterieblock lokalisieren, welcher unter einer Sitzbank verbaut war und bereits vorbildlich von außen vom Netz getrennt wurde.
Daraufhin wurde der Block abgeklemmt, ausgebaut und ins Freie verbracht, wo ein kühlendes Wasserbad auf ihn wartete.
Die Messung mit der Wärmebildkamera ergab hier noch eine Wärmeintensität von knapp 150 Grad.
Parallel wurde der Wohnwagen mit einem Überdrucklüfter belüftet, um das Wohnwageninnere von den giftigen Dämpfen der Ausgasung zu befreien.
Wenige Minuten später hätte sich aus dieser Lage ein ausgedehnter Brand entwickeln können!
Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für die 12 Kräfte und 2 Fahrzeuge beendet.
Wir empfehlen übrigens stets auch in Wohnwägen/Wohnmobilen einen Rauchwarnmelder zu installieren. Wie auch in diesem Fall verhinderte dieser Schlimmeres.