Die neuen Monturen bestehen jeweils aus der Kombination einer Überhose und Überjacke. Wesentliche Veränderungen und Verbesserungen zur bisher genutzten Einsatzkleidung bestehen neben der Verwendung neuster und robustester Materialien, Stoffe und feuerhemmender Schutzmembrantechnologien auch im neuen Design samt Farbgebung. So wird auch die Feuerwehr Blieskastel in Sachen Schutzkleidung zukünftig mehr rot.
„Dies hat neben der deutlich besseren Sichtbarkeit bei Tageslicht oder im Straßenverkehr auch den weiteren, wesentlichen Vorteil, dass durch Brände oder Gefahrstoffe verschmutze oder beaufschlagte Stellen auf der Stoffoberfläche besser lokalisiert und gezielt gereinigt werden können“ – so stellt der Blieskasteler Wehrführer, Marco Nehlig, gleich zwei der relevantesten Kriterien zur neuen Farbgebung und Beschaffung heraus. Hinzu kommen laut DIN überarbeitete und zusätzlich geforderte Leucht- und Reflektionsstreifen.
Auch spielten die Konfektionierung weiterer Taschen oder Aufbewahrungsmöglichkeiten, beispielsweise für Funkgeräte, Lampen oder weitere einsatzrelevante Utensilien und Tools eine große Rolle im Prozess. Die neu beschaffte Kleidung löst nun sukzessive die Vorgängergeneration ab, welche nach knapp 10 Jahren im Einsatzdienst im Blick auf Verschleiß, Gewährleistung und maximal zugelassener Waschzyklen an ihre Grenzen kommt.
„Wenn unsere Frauen und Männer schon für die Menschen unserer Stadt und Nachbargemeinden buchstäblich durchs Feuer gehen – dann möchte ich das nur mit neuster und bester Ausrüstung wissen und verantworten“ – so Blieskasteler Bürgermeister Bernd Hertzler, für den die Beschaffung weder zur Diskussion, noch zur Frage stand.
So wurden im ersten Schritt 50 Monturen beschafft, welche in erster Linie an die tauglichen Atemschutzgeräteträger ausgegeben werden. Weitere sind in Produktion und Lieferung. Hinzu kommt die Erneuerung der im Dienst befindlichen Warnwesten. Die Investitionssumme in die neue Kleidung beträgt knapp 100.000 €. Desweiteren dankte Bernd Herztler auch seinem Verwaltungsdirektor, Jens Welsch, und dessen Vergabestelle, sowie dem Blieskasteler Stadtrat für die reibungslose Abwicklung und Zustimmung.
Die alte Schutzkleidung wird übrigens nicht entsorgt, sondern gereinigt, generalüberholt und an die Nicht-Atemschutzgeräteträger ausgegeben. Dies gewährleistet neben der nachhaltigen Weiternutzung auch den Schutz vor Kälte und Nässe und fördert den positiven Nebeneffekt der optischen Einheitlichkeit aller Einsatzkräfte. Im weiteren Prozess und Los wird dann parallel auch die Tagesdienstkleidung aller Einsatzkräfte der Feuerwehr Blieskastel auf den Weg gebracht und beschafft.
Fotos: Philipp Tönjes, stellv. Pressesprecher FFW Blieskastel
Text: Eric Dessloch, Pressesprecher FFW Blieskastel