Gemeinsam mit dem Löschbezirk Niederwürzbach rückten wir mit dem Rüst- und Hilfeleistungszug unmittelbar zur Einsatzstelle aus.
Da eine mögliche Wasserrettung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde umgehend der Löschbezirk Webenheim mit seiner Bootskomponente nachalarmiert.
In Höhe des Bahndamms hatte ein Pkw die Geländerbrüstung durchbrochen und war rund zwei Meter tiefer auf eine Wiesenfläche gestürzt – unmittelbar am Bachlauf des Würzbachs.
Durch das Absichern und die umfassende Ausleuchtung der Einsatzstelle – unter anderem mithilfe der Drehleiter – konnte bei der ersten Erkundung keine Person im oder am Fahrzeug festgestellt werden. Daraufhin wurden unverzüglich weitere Suchmaßnahmen im Umfeld der Unfallstelle eingeleitet.
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der mutmaßliche Fahrer unter Schock stand und in den derzeit hochwasserführenden Würzbach gestürzt war, wurden zusätzlich die im Landkreis stationierten Drohneneinheiten der Feuerwehren aus Homburg und St. Ingbert nachalarmiert.
Diese verfügen neben modernster Kameratechnik und Nachtsichtfunktion auch über leistungsstarke Suchscheinwerfer sowie Wärmebildtechnik.
In zwei Suchrichtungen wurden das angrenzende Wohngebiet sowie das Bohnentälchen, die Au und das benachbarte Bliestal abgesucht – jedoch ohne Erfolg. Vom Fahrer des Unfallfahrzeugs fehlte weiterhin jede Spur, sodass die Polizei schließlich die weiteren Maßnahmen sowie die Einsatzstelle übernahm.